Vitalstoff Ernährung Renate Julia Winklmüllert

 

   
 
 
 
 
 

Fisch

 

Fisch - ob frisch, aus der Dose oder aus dem Tiefkühlfach - ist ein wertvoller und unverzichtbarer Bestandteil unserer Ernährung. Seit Jahren werden allerdings die wichtigsten Fischbestände ausgebeutet, weltweit gelten 75 Prozent als überfischt oder bis an die Grenzen befischt. Die übermäßige Fischerei hat auch Besorgnis erregende Auswirkungen auf die Meeresumwelt und ihre Bewohner wie Wale, Robben und Seevögel. Hinzu kommt eine teilweise Belastung von Fisch und Meeresfrüchten mit Umweltgiften.

Die eingesetzten Fanggeräte richten zum Teil große Schäden an der Meeresumwelt an und schädigen andere Meeresbewohner durch hohe Beifangraten. Diese ungewollt gefangenen Tiere werden meist tot oder sterbend zurück ins Meer geworfen.

2003 wurden etwa 90 Millionen Tonnen Fische und Meeresfrüchte weltweit gefischt. Das ist etwa viermal so viel wie noch vor rund 50 Jahren. Hinzu kamen 50 Millionen aus Aquakulturen und Binnenfischerei. Der drastische Anstieg ist auf die zunehmende Technisierung der Fischerei zurückzuführen. Heute gelten laut Weltgesundheitsorganisation FAO drei Viertel aller kommerziell genutzten Fischbestände weltweit bis an ihre Grenzen befischt oder überfisch. Dazu gehören so beliebte Speisefische wie  Kabeljau, Scholle und Seehecht.

Das nachfolgende Siegel der Organisation "msc"  ( marine stewardship council) steht für nachhaltigen und umweltverträglichen Fischfang.

 

 

 

 

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